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Triff die Elisabeths!: verrückter Skiurlaub in der französischen Familienkomödie

Mit „Triff die Elisabeths!“ kommt eine weitere, extrem erfolgreiche, französische Komödie auch in unsere Kinos. Herzerfrischend und mit doch ernstem Anklang gelang Regisseur Lucien Jean-Baptiste in Frankreich mit seinem Debüt ein großer Wurf – die Chancen stehen gut, dass es ihm auch in Deutschland gelingen mag. Denn der Comedy Film wartet nicht nur mit Lachern auf, sondern erörtert auch Toleranz, Familienzusammenhalt und Identität.

Publikumserfolg in Frankreich: Triff die Elisabeths!

Jean-Gabriel (Lucien Jean-Baptiste als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion) ist nicht unbedingt für seinen Ehrgeiz bekannt oder dafür, Versprechen zu halten, wie er sich von seiner Frau des Öfteren anhören muss. Als ihm seine Kinder eröffnen, dass sie auch einmal in den Skiurlaub wollen, lässt er sich nicht lumpen und plant kurzerhand einen eben solchen, ungeachtet der Tatsache, dass er ihn sich beim besten Willen nicht leisten kann. Das schnittigste, aber unpassendste Auto randvoll gepackt, macht er sich mit seiner Familie, inklusive seiner resoluten Mutter, auf den Weg in das malerische Skiresort.

Doch hier erwarten ihn bereits neue Probleme, denn Jean-Gabriel stammt aus der Karibik und die Dorfbewohner können ihre Ablehnung gegenüber Schwarzen kaum verbergen. Eine Situation, mit der niemand der kleinen Familie aus der Großstadt bislang konfrontiert wurde. Nun müssen nicht nur die Skipisten gemeistert werden, sondern auch die Intoleranz der Einwohner und die dadurch entstehenden Spannungen innerhalb von Jean-Gabriels Familie.

Die Familienkomödie verbindet fröhlichen Skiurlaub und Nachdenkliches

Lucien Jean-Baptiste hat mit dem Film, der im Original „La première etoile“ (der erste Stern) heißt, geschafft, eine Geschichte zu erzählen, die auf vielen Ebenen funktioniert. Als Slapstick-Komödie gibt es hier wunderbar tolpatschige Sequenzen, vor allem der Skischule geschuldet, versteht sich. Auf dem Level des Familienfilms erlebt der Zuschauer eine erstaunlich realistische Gemeinschaft, die man einfach gern haben muss. Und dem universal wichtigem Thema der Toleranz wird sich auf eindringliche, aber nie pathetische Weise genähert.

Der Film, der den Publikumspreis beim Hamburger Filmfest gewann, wird am 31. Dezember 2009 auch bei uns anlaufen!

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3 Meinungen

  1. Hallo,

    ich war heute mit meiner Mutter (72 Jahre) in dieser Komödie. Wir haben uns halb totgelacht, der Film ist echt super.

    Es lohnt sich ins KINO zu gehen!!!!

    Ich hoffe es gibt da auch einen zweiten Teil.

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  2. Der Film ist nicht kinotauglich :-) . Irgendwann am Donnerstag Abend auf Vox (oder auf den anderen ***Sender, mit den verlogenden Sendungen Mitten im Leben, Wendler-Clan, DSDS, oder TV Total). Aber für einen Kino Besuch reicht das bei dem Film nicht ! Ach übrigens ich bin unter 72Jahre vielleicht liegt es daran ;-) .

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  3. Sehr schöner film… aber halt etwas zu schnell gedreht…

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