Startseite | Kino | Sneak Preview | Indie Game: The Movie – Dokumentation über unabhängige Videospiel-Erfinder

Indie Game: The Movie – Dokumentation über unabhängige Videospiel-Erfinder

Verfilmte Videospiele gibt es viele. Ihre Akzeptanz beim Publikum und vor allem bei Gamern hängt nicht unbedingt vom Produktions-Budget ab, genauso wenig muss es sich bei der filmischen Umsetzung um eine Original getreue Kopie handeln. Vielmehr sollten die Filme mit einer guten Story ausgestattet sein, ihre Darsteller eine gewisse Ähnlichkeit zu den Charakteren im Spiel haben und vor allem Spaß machen. Einer der zumindest finanziell erfolgreichsten ist Tomb Raider mit Angelina Jolie. Ähnlich wie die deutlich populäreren Comic-Verfilmungen jedoch sind auch Videospiel-Filme umstritten. Ist man dem Original verfallen, wird man sich nur schwer mit einer Adaption anfreunden können.

Doch nun kommt ein Film, der wohl ausnahmslos allen Gamern gefallen wird. Eine Dokumentation über die Macher hinter den Spielen, im übrigen Super Meat Boy, Polytron Corporation und Braid.

Indie Game: The Movie – Über die Macher

Der Film zeigt die Welt der Entwickler von Indie Games. Sie wollen nicht für die Majors arbeiten und unabhängig ihre eigenen Ideen vorantreiben, designen, programmieren und schließlich veröffentlichen. Indie Game: The Movie unterscheidet sich dabei von anderen Dokumentationen und konzentriert sich vor allem auf den kreativen Schaffensprozess von der Zeichnung bis zum fertigen Spiel und schließlich auf die Veröffentlichung und die Belastung, die damit einhergeht.

Indie Game: The Movie – Für Gamer

Lisanne Pajot und James Swirsky schaffen es mit dem Film, die Leben der Hauptdarsteller zu porträtieren, ohne wirklich weit ausholen zu müssen, denn das Leben von Edmund McMillen beispielsweise dreht sich nun mal um Games. Erlaubt der Film Einblicke in die Kindheit der Protagonisten, dann nur, um die Kreaturen im Spiel zu erklären. Ein Film für Gamer – ganz sicher, aber darüber hinaus auch für alle Neugierigen, die nicht wissen, was es bedeutet, sein Leben dem Computer zu verschreiben, seine eigenen Welten erschaffen zu können und an eine Sache zu glauben.

Premiere feierte der Film beim Sundance Film Festival 2012. Wann die Dokumentation in die deutschen Kinos kommt, ist derzeit noch nicht klar.

Indie Game: The Movie

Regie: Lisanne Pajot, James Swirsky
Land: Kanada 2011
Darsteller: Jonathan Blow, Phil Fish, Edmund McMillen, Tommy Refenes
Genre: Dokumentation
Länge: 94 min.
Facebook

Homepage

Premiere: 03.02.2012

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Nach oben Scrollen